Dr. Jasmin Pfeifer
Heinrich-Heine-Universität
Institut für Linguistik
40225 Düsseldorf

Schwerpunkt:
Linguistik, Phonetik, Akustik, Amusie, Musik und Sprache
Schulfächer:
Biologie, Deutsch, Musik, Psychologie, Sprachen, fächerübergreifend
Gerne berichte ich auch in Grundschulen über mein Forschungsthema.
Gerne berichte ich auch in VHS-Einrichtungen über mein Forschungsthema.
Gerne berichte ich auch per Video-Übertragung.
Woran forschen Sie?
Ich forsche zu kongenitaler Amusie. Einer seltene, angeborene Wahrnehmungsstörung bei der Betroffene Tonhöhenunterschiede in Musik und Sprache nicht richtig wahrnehmen oder imitieren können. Deshalb können sie auch keine bekannten Melodien ohne Text erkennen, Gesang als schief wahrnehmen und auch nicht selbst singen. Musik ist für sie oft stressig und unangenehm und ihr Alltag wird dadurch erschwert (z.B. im Fahrstuhl oder Supermarkt). Auch Sprache und besonders Sprachwahrnehmung ist von Amusie betroffen, was ich mit verschiedenen neuropsychologischen Verfahren und Experimenten erforsche.
Was genau machen Sie da?
Ich mache sehr viel Citizen Science, d.h. ich beziehe die Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Forschungsprozeß mit ein. Ich denke mir zusammen mit Bürger*innen und Studierenden Experimente aus, wir planen diese und führen sie dann gemeinsam in unserem Phonetiklabor durch.
Warum sind Sie Forscher/in geworden?
Ich wollte immer schon als Kind mehr wissen, als mir die Erwachsenen sagen konnte. Heute forsche ich selber, um meine Neugier zu befriedigen.
Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?
Astronautin, dann Lehrerin, dann Bibliothekarin, dann Forscherin.
Zu welchem Thema kommen Sie in den Unterricht?
Kongenitale Amusie. - Probleme, die diese Störung im Musik- und Sprachunterricht verursachen kann. Phonetik, Linguistik generell, sowie Citizen Science.
