Ursprung und Ziele

Mit dem Ziel, den persönlichen Kontakt zwischen Jugendlichen und Experten aus der Wissenschaft zu fördern, indem Forschende ins Klassenzimmer gehen, startete die Forschungsbörse als eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Wissenschaftsjahr 2010. Den Anfang machten 100 Experten aus der Energieforschung. Über die Webseite konnten Lehrerinnen und Lehrer eine Wissenschaftlerin oder Experten suchen und in den Schulunterricht einladen. 2011 kamen weitere Forscherinnen und Forscher aus der Gesundheitsforschung hinzu, 2012 vergrößerte sie sich um Nachhaltigkeitsexperten, im Wissenschaftsjahr 2013 meldeten sich Demografieforscher an. So kamen über die anschließenden Jahre viele Forschende über die Wissenschaftsjahre zu uns: Fachleute für digitale Technologien, für Stadtforschung, Meere und Ozeane, Arbeitsforschung, für KI, sogar für Bioökonomie und Astronomie sowie Zukunftsenergien konnten wir Fachleute gwinnen. Die Forschungsbörse schaffte es, sich - trotz nach wie vor enger Partnerschaft - von den Wissenschaftsjahren zu lösen und beherbergt mittlerweile Forscherinnen und Forscher aus allen möglichen wissenschaftliche Disziplinen. 

Mittlerweile wird fast täglich ein Schultermin über die Onlineplattform vermittelt und rund 1.0000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Experten und Praktiker aus ganz Deutschland engagieren sich ehrenamtlich in der Initiative. Über 40.000 Schülerinnen und Schüler haben bereits eine Expertin oder einen Experten in ihrem Klassenzimmer begrüßt. Wir freuen uns über die vielen persönlichen Kontakte, Gespräche, Berichte, Praktika und Fortbildungen, die in den letzten Jahren durch diese Begegnungen zustande gekommen sind - und weiterhin zustande kommen!