Thorsten Kluß
Uni Bremen
Kognitive Neuroinformatik
28359 Bremen

Schwerpunkt:
Bienenforschung, Hirnforschung, künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, Sensorfusion, Verbindung Biologie und Technik
Schulfächer:
Biologie, Informatik
Gerne berichte ich auch in Grundschulen über mein Forschungsthema.
Gerne berichte ich auch in VHS-Einrichtungen über mein Forschungsthema.
Gerne berichte ich auch per Video-Übertragung.
Woran forschen Sie?
Ich habe zwei Hauptgebiete: Ich erforsche Honigbienen und das menschliche Gehirn. Das scheint zunächst nicht zusammen zu passen - macht aber Sinn: Das Gehirn besteht aus vielen Nervenzellen, die miteinander kommunizieren. Ein Bienenvolk besteht aus vielen einzelnen Bienen, die miteinander interagieren.
Was genau machen Sie da?
Ich versuche daher Methoden der Hirnforschung auf die Bienenforschung zu übertragen. Dabei wird immer das ganze Bienenvolk betrachtet. Wir verwenden Sensorik in Bienenvölkern und wollen bundesweit oder sogar weltweit Daten sammeln und mit Methoden der künstlichen Intelligenz herausfinden, unter welchen Bedingungen es den Bienen gut oder schlecht geht und wie man gegen das Bienensterben vorgehen kann. Damit jeder Imker mitmachen kann, gibt es unsere Sensorkits als Bauanleitung für jeden frei im Internet.
In meiner Forschung über das menschliche Gehirn geht es um die Verarbeitung von Sehen, Hören und Tasten (usw.), wie diese Sinne zusammenarbeiten und sich an veränderte Umgebungen anpassen können. Das Ziel ist, diese Erkenntnisse auf technische Systeme zu übertragen, z.B. auf Roboter. Es geht also wieder um künstliche Intelligenz!
Warum sind Sie Forscher/in geworden?
Weil ich sehr neugierig bin.
Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?
Meeresforscher. Taucher hätte auch ausgereicht.
Zu welchem Thema kommen Sie in den Unterricht?
Honigbienen, Künstliche Intelligenz, Hirnforschung, Robotik,
