Sebastian Lehnhoff

Universität Oldenburg
Lehrstuhl für Energieinformatik
26121 Oldenburg

Portrait von  Sebastian  Lehnhoff

Schwerpunkt:

Energieinformatik, Smart Grids, Smart Cities

Schulfächer:

Informatik, Technik

Gerne berichte ich auch in Grundschulen über mein Forschungsthema.

Gerne berichte ich auch per Video-Übertragung.

Woran forschen Sie?

Eine der größten technologischen und politischen Herausforderungen insbesondere für Deutschland ist die so genannte Energiewende. Das Hauptproblem für eine zukunftsfähige Energieversorgung liegt in der Entwicklung eines technischen durch Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) unterstützen Systems zur Einbindung einer Vielzahl schwer zu prognostizierender erneuerbarer Energieanlagen in ein stabiles Gesamtsystem (Smart Grid).

Was genau machen Sie da?

Energieinformatik liefert hierfür nicht nur die „Systemintelligenz“ – Algorithmen zur adaptiven Steuerung und dynamischen Optimierung des komplexen und sehr umfangreichen Stromversorgungssystems ­— sondern stellt auch die Methoden bereit, „Gesamtsystemkompetenz“ zu schaffen und zu orchestrieren (Komplexitätsbeherrschung durch Dekomposition und Abstraktion, Identifikation von und Fokussierung auf verallgemeinerbare Prinzipien, Suchen von Entkopplungspunkten für effektive Governance, Vermeidung von Bottlenecks etc.).

Warum sind Sie Forscher/in geworden?

Der Reiz an Dingen zu Arbeiten, die vorher noch niemand ausprobiert hat – als Wissenschaftler ist man in vielen Dingen Pionier.

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Ich wollte schon ganz früh Wissenschaftler werden – gereizt haben mich damals weiße Laborkittel. Die trägt man als Informatiker natürlich nicht.

Zu welchem Thema kommen Sie in den Unterricht?

Smart Grids, Energieinformatik, Digitalisierung