Prof. Dr. Martin Prechtl
Hochschule Coburg
Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnologie
96450 Coburg

Schwerpunkt:
Teilchenbeschleuniger (Zyklotron), Ionenquelle, Vakuumtechnik
Schulfächer:
Mathematik, Physik
Gerne berichte ich auch in Grundschulen über mein Forschungsthema.
Gerne berichte ich auch per Video-Übertragung.
Woran forschen Sie?
Im Labor für Angew. Vakuumtechnik der Hochschule Coburg hat vor einigen Jahren ein Team aus Schüler:innen, Student:innen, Lehrer:innen und Professoren ein "Schul-Zyklotron" konzipiert und sodann auch gebaut. Mit diesem kleinen Teilchenbeschleuniger können Wasserstoff-Ionen mit kinetischen Energien von etwas 25 keV erzeugt werden. Das Schul-Zyklotron dient nicht der physikalischen Grundlagenforschung, es steht vielmehr die Technologie und das Zusammenwirken der vielen Sub-Systeme im Vordergrund. Obwohl der Teilchenbeschleuniger voll funktionsfähig ist, gibt es stets eine Reihe an Ideen, diesen zu verbessern und mit neuen Features zu erweitern.
Was genau machen Sie da?
Das Schul-Zyklotron COLUMBUS - so heißt der Teilchenbeschleuniger seit seiner Geburt - macht im Rahmen von Workshops den Schüler:innen die theoretischen Physik-Grundlagen aus dem Unterricht greifbar. Neben dem Kennenlernen der Funktionsweise eines Zyklotrons können die Schüler:innen reale Experimente planen, durchführen und schließlich auch wissenschaftlich auswerten. Zudem wird der Teilchenbeschleuniger im Rahmen von Projektarbeiten im Detail studiert und auch weiterentwickelt.
Warum sind Sie Forscher/in geworden?
Es ist ein geniales Gefühl, neues zu entdecken und dieses gewonnene Wissen an junge, neugierige Menschen weitergeben zu dürfen.
Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?
Bisserl komisch: Busfahrer - oder Lehrer ;-)
Zu welchem Thema kommen Sie in den Unterricht?
Angewandte Physik (insbes. Erzeugung von Hochvakuum, Ionenquellen, Bewegung geladener Teilchen in elektrischen und magnetischen Feldern), Mathematische Modellbildung, wissenschaftliche Auswertung von Messdaten
