M.Sc. Philipp Kruse

Technische Universität Dresden
Fakultät Psychologie, Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie
01062 Dresden

Portrait von M.Sc. Philipp  Kruse

Schwerpunkt:

Soziales Unternehmertun, Interkulturelle Psychologie

Schulfächer:

Ethik, Politik, Sozialkunde, fächerübergreifend

Gerne berichte ich auch in VHS-Einrichtungen über mein Forschungsthema.

Woran forschen Sie?

Ich gehe der Frage nach, was Menschen antreibt, die ein Unternehmen gründen wollen und dabei nicht nur auf Profit aus sind sondern auch eine soziale Mission verfolgen. Soziale Unternehmer helfen Armut zu bekämpfen, Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren und tragen zur Verbesserung der Bildung bei - und das alles mit dem Streben nicht nur Gutes zu tun, sondern dabei und damit auch Geld zu verdienen.

Was genau machen Sie da?

Ich beschäftige mich mit den psychologischen Faktoren, die hinter dem Sozialen Unternehmertum stecken. Mein Schwerpunkt liegt auf der Bildung der Absicht, Sozialer Unternehmer zu werden. Dabei untersuche ich in Studien, welche Faktoren die Absichtsbildung positiv und negativ beeinflussen. Auch versuche ich, die sozialunternehmerische Absicht mit einem Fragebogen messbar zu machen. Dabei werde ich von einem internationalen Forscherteam auf 4 Kontinenten unterstützt.

Warum sind Sie Forscher/in geworden?

Mich reizt vor allem, Neues zu entdecken und aktiv zu neuen Entwicklungen beizutragen. Das gilt nicht nur für die Forschung sondern auch die Hochschullehre, die aus meiner Sicht ein zentraler Bestandteil der Arbeit an einer Universität ist. Man muss über die eigene Forschung auch außerhalb der Expertengruppen sprechen, damit man "Neulinge" von ihr begeistert. Deshalb bin sehr froh, dass es die Forschungsbörse gibt!

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

1. Detektiv


2. Lehrer


 

Zu welchem Thema kommen Sie in den Unterricht?

Wenn es darum geht, wie man auch in der Wirtschaft ethisch Handeln kann oder man sich fragt, wie der "Spagat" zwischen wirtschaftlichen Interessen und dem Wunsch anderen zu helfen gemeistert werden kann, stehe ich sehr gern zur Verfügung.


Auch liegt es mir sehr am Herzen, den Schülerinnen und Schülern ein realistisches Bild der Psychologie als Wissenschaft zu vermitteln, sodass ich auch gern allgemein über das Psychologiestudium und Berufsperspektiven in der Wissenschaft und darüber hinaus sprechen kann.