M.Sc. Johnnie Phuong
Technische Universität Kaiserslautern
Fachbereich Maschinenbau & Verfahrenstechnik - Lehrstuhl für Thermodynamik
67663 Kaiserslautern

Schwerpunkt:
Chemie, Biologie, Technik, Thermodynamik, Chemieingenieurswissenschaft, Verfahrenstechnik, Magnetresonanzspektroskopie
Schulfächer:
Biologie, Chemie, Mathematik, Physik, Technik
Gerne berichte ich auch in Grundschulen über mein Forschungsthema.
Gerne berichte ich auch in VHS-Einrichtungen über mein Forschungsthema.
Gerne berichte ich auch per Video-Übertragung.
Woran forschen Sie?
Anwendung der Kernspinresonanz im Bereich der Verfahrenstechnik für die Prozess- und Reaktionsüberwachung
Was genau machen Sie da?
Jeder kennt Magnetresonanztomographen (MRT), die in Kliniken zum Einsatz kommen, um in den Körper eines Patienten hineinzublicken. Hierbei muss kein Skalpell angelegt werden, sondern der Arzt oder die Ärztin können bequem vor dem Computerbildschirm die Prozesse im Inneren des Menschens beobachten.
In der Verfahrenstechnik soll diese Technik ebenfalls zum Einsatz kommen, damit die Reaktionen und Prozesse im Inneren eines Reaktors aufgeklärt und verstanden werden, ohne dabei den Apparat umständlich aufzumachen. Das Wissen darüber, wie z.B. eine Reaktion abläuft oder bei welchen Bedingungen es zu mehr bzw. weniger Produktbildung kommt, ist nämlich wichtig, um den Chemieprozess zu verbessern. Das hilft letztendlich eine saubere und umweltfreundliche Chemieindustrie aufzubauen.
Warum sind Sie Forscher/in geworden?
Der Drang in eine Thematik nicht nur oberflächlich, sondern auch noch tiefer zu graben, hat mich dazu bewegt, in die Forschung zu gehen. Ich bin der Auffassung, dass bestehendes nicht als unveränderbar und vollkommen angenommen, sondern stetig hinterfragt werden sollte. Gibt es nicht noch etwas besseres oder innovativeres, dass die Menschheit einen kleinen Schritt voranbringen könnte? Das dachten sich wahrscheinlich auch die Forschenden des berühmten Haber-Bosch-Verfahrens. Ohne dieses Verfahren hätte es nämlich unsere heutige Zivilisation, wie wir es kennen nicht gegeben.
Des Weiteren finde ich es sehr spannend neue Sachen auszuprobieren und mich in unbekanntes Terrain vorzutasten, in der bisher noch niemand gewesen war. Das Interessante hierbei ist, dass der Ausgang stets ungewiss bleibt und es für einen selbst immer eine Überraschung ist, was am Ende herauskommt.
Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?
Als Kind wollte ich Pilot werden, da mich die Fliegerei und die Wissenschaft dahinter faszinierte. Andererseits begeisterte mich mein Vater schon früh auch für die Welt der Technik. Ein guter Freund hat letztendlich noch das Interesse für die Chemie in mir geweckt, sodass es letztendlich der Beruf des Chemieingenieurs wurde. Eine Tätigkeit in der Chemie und Technik wunderbar miteinander kombiniert werden können.
Zu welchem Thema kommen Sie in den Unterricht?
- Einblicke in die Arbeit eines Bio- oder Chemieingenieurs
- Einblicke in die Arbeiten in der Forschung und Industrie
- Vorstellung der Kernspinresonanztechnik
- Generelle Begeisterung von Kindern und Jugendlichen für Naturwissenschaften und Technik
