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M.A. Dominik Ziaja

Universität Bielefeld
Institut für chemische Ökologie
33604 Bielefeld

Portrait von M.A. Dominik  Ziaja

Schwerpunkt:

Pestizidbelastung, Blattläuse, Pflanzen-Herbivoren-Interaktion, Analytik von biologischen Proben, Intraspezifische Diversität von Sekundärmetaboliten

Schulfächer:

Biologie, Chemie

Gerne berichte ich auch in Grundschulen über mein Forschungsthema.

Gerne berichte ich auch in VHS-Einrichtungen über mein Forschungsthema.

Woran forschen Sie?

Ich untersuche eine Pflanzenart (Tanacetum vulgare) welche eine sehr hohe Diversität an einer Stoffgruppe beinhalten (Terpenoide). Anhand dieser Stoffe lassen sich die Pflanzen in bestimmte Gruppen einteilen. Ich untersuche, wie sich diese Gruppen darauf auswirken, welche Blattläuse da sind und was die Blattläuse an den Pflanzen ausrichten. Das kann auch abhängig davon sein, wie viele unterschiedliche Pflanzen zusammenstehen. Diese können sich dann nämlich helfen, nur gleiche Pflanzen können sich nicht so gut helfen, da sie ja recht ähnlich sind. Eine diverse Gesellschaft hilft sich grundsätzlich sehr viel besser.

Was genau machen Sie da?

das ist sehr flexibel, manchmal zähle ich auf einem Feld Insekten. Manchmal züchte ich Pflanzen hoch. Manchmal pipettiere ich im Labor Chemikalien zusammen. Und recht oft analysiere ich von den Proben die ich nehme die Chemikalien. Manchmal sind das unglaublich viele, in anderen Proben sind es eher weniger.

Warum sind Sie Forscher/in geworden?

Ich liebe es einfach total zu lernen und dabei meinen Grips anzustrengen. Man hat unglaublich viele Freiheiten als Forscher*in, aber auch viel Verantwortung. Sich alles zu planen, durchzuführen, zu sehen das alles klappt (oder auch nicht), Fehler zu suchen und viel nachzudenken. Das macht mir einfach Spaß.

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Ganz früh als Kind war es glaube ich der typische Polizist als Wunsch. In der Schule war für mich schon immer klar, dass ich gerne Biologie studieren würde und später einen Doktor machen möchte.

Zu welchem Thema kommen Sie in den Unterricht?

Da bin ich recht flexibel, in der Biologie gerne zu allem was Pflanzen-Herbivoren Interaktion, Ökologie, Evolution angeht. Auch in der Datenanalyse von Statistik bin ich bewandert. Meinen Master habe ich in Ökotoxikologie (Analyse von Effekten und Exposition von Pestiziden in der Umwelt) gemacht, daher auch gerne zu dem Thema. In der Chemie habe ich nichts mit anorganischer/physikalischer Chemie am Hut. Wenn aber lebensnahe Beispiele für Effekte von organischen Stoffen in der Welt gesucht werden, kann ich gerne über Terpenoide/Flavonoide/Glucosinolate und deren Bedeutung als Abwehrmechanismen/Anziehmechanismen für Generalisten und Spezialisten reden. Manchmal fragt man sich als Schüler*in ja schon, warum organische Chemie jetzt so wichtig sei.