Dr. rer. nat. Marlies Pinnow
Ruhr-Universität Bochum
Institut für Kognitive Neurowissenschaft, AG Motivation
44801 Bochum

Schwerpunkt:
Adipositas und Selbstregulation/ Selbstkontrolle bei Kindern und Jugendlichen
Schulfächer:
Psychologie, fächerübergreifend
Gerne berichte ich auch in Grundschulen über mein Forschungsthema.
Gerne berichte ich auch in VHS-Einrichtungen über mein Forschungsthema.
Gerne berichte ich auch per Video-Übertragung.
Woran forschen Sie?
Meine Gruppe und ich forschen zur Bedeutung von Selbstregulation und Selbstkontrolle im Kindes- und Jugendalter vor allem im Bereich der Verhaltenssüchte (z.B. Adipositas, Computerspiel). Dabei interessieren uns besonders interindividuelle Unterschiede in den Selbstkompetenzen und Möglichkeiten individueller Förderung dieser.
Was genau machen Sie da?
Wir entwickeln Trainingsverfahren, die in einer Gaming-Variante bei Kindern im Grundschulalter zieldienliche Handlungsregulation und Kognition (Aufmerksamkeit, exekutive Funktionen) im Sinne gesundheitsförderlicher Verhaltensweisen verbessert.
Warum sind Sie Forscher/in geworden?
Schon in frühen Kindertagen bin ich dadurch aufgefallen, dass ich mich sehr für Menschen interessiert und sie auch gern im Alltag lang und oft beobachtet habe. Mein beruflicher Werdegang führte mich zunächst in eine Ausbildung zur Erzieherin. Nach deren Beendigung war ich mit meinem damaligen Wissen unzufrieden und wollte gern mehr erfahren und lernen. Das führte mich dann in die Universität. Dieser Wissensdurst das Verhalten und Erleben des Menschen erklären zu können und vor allem da unterstützen zu können, wo es zu Problemverhalten wie z.B. übermäßigem Essen kommt, ist bis heute nicht versiegt.
Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?
Bergsteigerin
Zu welchem Thema kommen Sie in den Unterricht?
Ernährungspsychologie, Impulsivität und Aufmerksamkeit in der Schule, ADHS, Motivation
