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Dr. Michael Fischer

Universität Bremen
Fachbereich Geowissenschaften, Fachgebiet Kristallographie & Geomaterialforschung
28359 Bremen

Portrait von Dr. Michael  Fischer

Schwerpunkt:

Kristallographie, poröse Materialien (Zeolithe), CO2-Abscheidung, Materialmodellierung

Schulfächer:

Chemie, Physik

Gerne berichte ich auch in VHS-Einrichtungen über mein Forschungsthema.

Gerne berichte ich auch per Video-Übertragung.

Woran forschen Sie?

Ich befasse mich mit der Modellierung von kristallinen (d.h. geordneten) Materialien. Im Zentrum der Forschung stehen poröse Materialien (Zeolithe) und deren Anwendungen, insbesondere im Bereich der CO2-Abscheidung (z.B. aus Abgasen) und der Entfernung von Schadstoffen aus Abwässern.

Was genau machen Sie da?

Grob gesagt besteht meine Forschung aus "Experimenten am Computer". Es werden zunächst atomistische Modelle der Materialien erstellt. Dann werden Modellierungsmethoden verwendet, um die Strukturen der Materialien sowie Wechselwirkungen mit adsorbierten (eingelagerten) Molekülen vorherzusagen und zu verstehen.

Warum sind Sie Forscher/in geworden?

Weil mich die Bearbeitung komplexer (und im Idealfall auch gesellschaftlich relevanter) Fragestellungen fasziniert.

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Diese Wünsche waren sehr variabel, so dass ich mich erst nach dem Abitur für ein Studium der Naturwissenschaften (Mineralogie) entschieden habe.

Zu welchem Thema kommen Sie in den Unterricht?

Ich kann erläutern, wie poröse kristalline Materialien aufgebaut sind, welche Anwendungen sie derzeit finden (z.B. in Waschmitteln und in Raffinerien) und welche Rolle sie zukünftig bei Umwelt-relevanten Anwendungen finden könnten., z.B. bei der Entfernung von CO2 aus Abgasen. Daneben könnte ich je nach Bedarf auch einen Exkurs zur Umweltverschmutzung durch Medikamente einbauen, da ich mich in meiner Forschung auch mit diesem Thema befasse.