Charlotte Uetrecht

Heinrich-Pette-Institut und European XFEL GmbH
20251 Hamburg

Portrait von  Charlotte  Uetrecht

Schwerpunkt:

Strukturforschung, Virologie, Massenspektrometrie, Röntgenlaser

Schulfächer:

Biologie, Chemie, Physik

Gerne berichte ich auch in VHS-Einrichtungen über mein Forschungsthema.

Gerne berichte ich auch per Video-Übertragung.

Woran forschen Sie?

Meine Gruppe untersucht Strukturveränderungen viraler Proteinkomplexe mit Hilfe modernster Methoden der Massenspektrometrie (MS). Ziel ist ein besseres Verständnis des Lebenszyklus humaner Viren, v.a. wie virale Proteine miteinander und den Wirtsfaktoren interagieren.

Was genau machen Sie da?

Viren und Proteinkomplexe zum fliegen bringen, um sie anhand ihres Gewichts zu bestimmen. Außerdem entwickeln wir Methoden um atomare Strukturen durch die Kombination von Massenspektrometrie und Röntgenlasern von Einzelmolekülen zu bestimmen.

Warum sind Sie Forscher/in geworden?

Früh interessierte ich mich für Naturwissenschaften und belegte in der Oberstufe soviele Kurse wie möglich. Ich studierte Biochemie in Potsdam, da mir Physik und Chemie allein zu trocken und Biologie zu ungenau waren, spezialisierte mich auf physikalische Biochemie und Strukturbiologie, promovierte in Utrecht, die Niederlande, und arbeitete in Uppsala, Schweden, bevor es 2011 nach Hamburg ging, wo ich seit 2014 eine Nachwuchsgruppe leite.

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Vor den Naturwissenschaften wollte ich Koch oder Arzt werden, wie meine Onkel und Tante.

Zu welchem Thema kommen Sie in den Unterricht?

Viren, Eiweißstrukturen, analytische Methoden, Röntgenbeugung


Leibnizjahr 2016 - Wir erforschen Infektionskrankheiten