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B.Sc Julia Röhrig

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Medizinische Fakultät, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft
06112 Halle

B.Sc Julia  Röhrig

Schwerpunkt:

Gesundheit, Gesundheitsbildung, kritisches Denken, Gesundheitskompetenz, Geburtshilfe

Schulfächer:

Biologie, Deutsch, Ethik, Psychologie, Sport, fächerübergreifend

Woran forschen Sie?

Ich forsche in der Gesundheits- und Pflegewissenschaft. Mein Fokus sind die Themen Gesundheitskompetenz sowie Qualität im Gesundheitswesen und in der Geburtshilfe.

Was genau machen Sie da?

Aktuell befinde ich mich in der Erstellung meiner Masterarbeit.


Ich habe einen Bachelor in "Geburtshilfe und Hebammenkunde" und habe bereits einige Jahre als Hebamme gearbeitet. Vor zwei Jahren habe ich parallel zur praktischen Tätigkeit ein Studium der Gesundheits- und Pflegewissenschaft begonnen. In Zukunft möchte ich beides verbinden. Ich möchte den Austausch zwischen Theorie und Praxis stärken. Dazu möchte ich in beiden Feldern beruflich aktiv sein.

Warum sind Sie Forscher/in geworden?

Mit kurzen Aussagen habe ich mich nie zufrieden gegeben. Ich wollte schon immer wissen: Was steht dahinter? Warum ist etwas so, wie es ist? Dadurch konnte ich mir Dinge auch besser merken. Ich kannte den dahinterliegenden Mechanismus und konnte mir Wissen herleiten und länger speichern.

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Als Kind wollte ich Friseurin oder Floristin werden. Meinen ersten Berufs- und Studienabschluss habe ich schlussendlich in der Disziplin "Geburtshilfe und Hebammenkunde" erworben.

Zu welchem Thema kommen Sie in den Unterricht?

Derzeit erstelle ich meine Masterarbeit zum Thema der kritischen Gesundheitskompetenz. Wir werden täglich mit Behauptungen zur Gesundheit konfrontiert, z.B. "Süßstoff ist die gesunde Alternative zu Zucker." oder "E-Zigaretten sind gesünder als normale Zigaretten."


Schüler:innen erhalten diese teils falschen oder irreführenden Botschaften über Social Media, ihre Eltern, Freunde oder Bekannte. Sie müssen die Vertrauenswürdigkeit dieser Behauptungen bewerten können, um gute Entscheidungen für ihre eigene Gesundheit zu treffen. Diese Fähigkeit nennt sich "kritische Gesundheitskompetenz". Ich möchte ein Kompetenztraining zur Stärkung der kritischen Gesundheitskompetenz mit Schüler:innen der Mittelstufe (7. bis 8. Klasse) erproben.