Erfahrungsberichte

Ein Meer aus Plastik

Mitte November wurden meine Kollegin Lena Wilde und ich in die Ganztagsbetreuung der Privaten Schulen Bereitschaft in Regensburg eingeladen. Die SchülerInnen hatten großes Interesse am Thema “Meere und Ozeanverschmutzung”, deshalb zögerten wir nicht lange und machten uns auf den Weg von München nach Regensburg, um über unser aktuelles Forschungsthema “Plastik im Meer” zu erzählen. In unserem Vortrag in der Aula berichteten wir über die massiven Auswirkungen von Plastikmüll auf verschiedenste Organsimen in der marinen Nahrungskette. Dabei geht nicht nur Gefahr von großen Plastikteilen aus. Zunehmend gerät auch mikroskopisch kleiner Plastikmüll in den Fokus der Wissenschaft. Der Vortrag sollte den Schülern einen Überblick über Herkunft, Dimensionen und Auswirkungen der Plastikverschmutzung geben und dabei helfen, beim nächsten Einkauf von Lebensmitteln oder Kleidung, aber auch beim Restaurantbesuch über das Ausmaß der eigenen Plastikmüllerzeugung nachzudenken. Zusätzlich gaben wir den SchülerInnen einen kleinen Einblick in unseren Arbeitsalltag als Wissenschaftler und rundeten den Vortrag mit einigen Bildern von spannenden Forschungsreisen ab.

 

Für die meisten SchülerInnen war das Thema Neuland, doch sie wirkten interessiert, stellten viele Fragen und konnten zum Ende der Diskussionsrunde sogar davon überzeugt werden, dass jeder Einzelne von ihnen einen Unterschied bewirken kann.

 

Wir nehmen Einladungen wie diese sehr gerne an, da uns das Thema sehr am Herzen liegt und es immer wieder schön ist zu sehen, wie beeindruckt und begeistert auch die Kinder und Jugendlichen davon sind. Es ist für uns eine großartige Möglichkeit unser Wissen an die nächste Generation von Umweltschützern weiterzugeben.