Katharina Anna Zweig

TU Kaiserlautern
Fachbereich Informatik, Graphentheorie und Analyse komplexer Netzwerke
67663 Hochspeyer

Portrait von  Katharina Anna  Zweig

Schwerpunkt:

Digitale Medien zur Berufsorientierung und Studienfachwahl

Schulfächer:

Biologie, Ethik, Mathematik, Physik, fächerübergreifend

Woran forschen Sie?

Ich suche nach Mustern in großen, Datenmengen. Mit den von mir entwickelten Methoden haben wir bspw. ein mögliches Krebsmedikament identifiziert, festgestellt, dass soziale Netzwerke auch ganz schön viel über Nichtmitglieder wissen können, und untersucht, wie Menschen komplexe Probleme lösen. Neben meiner Forschung habe ich den Studiengang Sozioinformatik an der TU Kaiserslautern federführend entwickelt, in dem wir uns mit den Folgen von IT-Systemen für die Gesellschaft beschäftigen.

Warum sind Sie Forscher/in geworden?

Ich bin jeden Tag glücklich, Informatikerin geworden zu sein. Dabei war das zu Anfang gar nicht sicher: Zuerst habe ich Biochemie studiert, dann parallel Bioinformatik, bevor ich einen Doktor in theoretischer Informatik gemacht habe, um mich danach in die Methoden der statistischen Physik einzuarbeiten. Heute verbinde ich Psychologie mit der Informatik - und finde, dass es kaum einen besseren Beruf als den der Wissenschaftlerin geben kann, da ich jeden Tag Neues entdecken kann.

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Ich wollte schon immer Wissenschaftlerin werden - aber ich konnte mich so schlecht entscheiden, welche der vielen Naturwissenschaften ich lernen will. Das kann man dann auch deutlich an meiner beruflichen Laufbahn erkennen...

Zu welchem Thema kommen Sie in den Unterricht?

Frauen in der Informatik; Verantwortung von Wissenschaft; Möglichkeiten der Informatik; Data Mining; Privatheit im Netz; Facebook; moderne biologische Forschung mit Hilfe der Informatik; Was ist eigentlich Wissenschaft?; Wie lerne ich programmieren? Warum sollte ich programmieren lernen? Geisteswissenschaften und Informatik, Sozioinformatik; ...