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Call for Participation: „sub:marine“: Das Wissenschaftsjahr auf der re:publica 2017

©re:publica

Mit dem Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane auf der re:publica eintauchen

Ideen bis spätestens 31. Januar 2017 einreichen und im Rahmen der Subkonferenz „sub:marine“ an der re:publica 2017 teilnehmen!

Im Rahmen der Subkonferenz „sub:marine“ nimmt das Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane an der re:publica 2017 teil. Denn die Schnittstellen zwischen digitaler Kultur, Technologie und dem Lebensraum Ozean sind erstaunlich groß. Deshalb sind Expertinnen und Experten in diesem Bereich aufgerufen, sich jetzt am Call for Participation für „sub:marine“ zu beteiligen! Die re:publica 2017, Europas wichtigstes Festival zu Internet und digitaler Gesellschaft, findet vom 8. bis 10. Mai in Berlin statt.

 

Bei der Subkonferenz „sub:marine“ werden unter anderem die folgenden Fragen behandelt: Ist das Internet ein Meeresbewohner? Bietet das Meer zukünftige Lebensräume? Kommen Meeresforschungs-Technologien gegen den Klimawandel an? Und wie sehen die großen Erzählungen und Seestücke heute aus? Nicht zuletzt kann der Ozean ein verbindendes Element sein, obwohl er auf manchmal dramatische Weise Kontinente voneinander trennt.

Das Aqualabor

Neben „sub:marine“ wird es auch das Aqualabor geben, in dem es mit voller Kraft voraus ebenfalls um Meere und Ozeane geht: Klimawandel, spekulative Lebensräume im Meer und die nachhaltige Nutzung mariner Ressourcen und Technologien der Tiefseeforschung werden von uns ebenso angesteuert wie Open Data und das ozeanische Internet der Dinge. Was bedeutet eine Privatisierung der Seekabel? Welche Technologien werden für die Erkundung der Meere gebraucht und wie wird uns die Forschung näher gebracht? Wie wird sich die Artenvielfalt in den Meeren entwickeln? Gibt es eigentlich Seeeinhörnchen und sind Delfine die besseren Spione?

Angesichts der drängenden Probleme fragen sich die Teilnehmenden auch, wie Meeres-Wissenschaft anschaulich kommuniziert und welche Rolle (Netz-)Kunstprojekte in diesem Zusammenhang gespielt werden können. Dabei wird über das utopische Potenzial, aber auch über die Gegenwart der Meere gesprochen.

Ozeane als Ideenstifter und Inspirationsquellen

Die irdischen Untiefen sind seit jeher Inspirationsquellen für Visionen. Die Ozeane, die im Mittel 3.800 Meter tief sind und mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche bedecken, waren schon in der Antike Ideenstifter. So bestimmten versunkene Städte, Seeungeheuer, abenteuerliche Reisen zum Meeresgrund dieses Narrativ. Die Vision, unter Wasser zu wohnen, hat sich bis heute gehalten – als utopische Alternative zum Leben an der Oberfläche oder als Ausweg aus Dystopien.

Was in Literatur, Film und Popkultur als Stoff für Geschichten dient, wird mit Blick auf die Meeresforschung zum Versprechen für eine vermeintlich bessere Zukunft. Hier stehen biologisch-medizinische Wirkstoffe, beinahe unbegrenzte Energierohstoffe und neuartige Lebensmittel aus dem Meer im Fokus.

Vor der Utopie steht aber die ernüchternde Gegenwart in den Ozeanen: Der Klimawandel hat das Meer erwärmt und übersäuert. Die Folgen sind Korallensterben und Artenverschiebungen. Hinzu kommt Überfischung, Gas- und Ölförderung in ökologisch sensiblen Regionen und Vermüllung, etwa durch Plastikpartikel. Es gibt kaum mehr Areale, die unberührt sind.

Call for Participation: „sub:marine“

Die Balance vieler mariner Ökosysteme ist inzwischen empfindlich gestört. Wir möchten nun von Ihnen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Forscherinnen und Forschern, erfahren, wie Sie mit diesen Herausforderungen umgehen: Sie möchten etwas zum Thema „Meere und Ozeane“ beitragen? Spielen, gestalten, träumen Sie – und teilen Sie Ihre Ideen und Projekte mit uns!

Der Call for Participation für die re:publica 2017 läuft in drei Etappen: bis zum 4. Dezember 2016, bis zum 8. Januar 2017 und schließlich bis zum 31. Januar 2017. Je früher Sie etwas einsenden, desto schneller bearbeiten wir Ihre Vorschläge! Genaues dazu und wie Sie sich registrieren, das erfahren Sie hier. Mehr zu „submarine“ gibt es hier noch einmal.